Eumatron Medizintechnik

italienisch

Aktuelles

Koronarkalk und C- reaktives Protein sind Extra-Risiken für Herz-Kreislauf. Werden das hochsensitive CRP und der Koronarkalk als kardiovaskuläre Risiko- faktoren berücksichtigt ... mehr ...

Nur sehr viel Sport über lange Jahre kann das Herz jung erhalten Sport kann unter anderen die altersbedingte Abnah- me der Dehnbarkeit des Herzmuskels bremsen. Das allerdings erfordert ... mehr ...

Das ist was fürs Herz: Ayurveda, Meditation, Tai Chi Östliche Heilmethoden wissen- schaftlich geprüft. Patienten mit koronarer Herzkrankheit, Herzinsuf- fizienz und Hypertonie profitieren ... mehr ...

HDL-Erhöhung macht die Intima media meß- bar schlank. Kombination aus Statin und Nikotinsäure verbes- sert KHK-Risikoprofil. Der Effekt der Kombitherapie wird jetzt bei ... mehr ...

Biomarker für alters- abhängige Makulade- generation identifi- ziert. Menschen mit er- höhten Homocysteinwer- ten im Blut weisen offen- bar ein gesteigertes Risiko für die ... mehr ...

 » Archiv

UVE

(UV-Licht-aktivierte Eigenbluttherapie - i. m.)

Geeignete apparative Ausrüstung:
Eumatron Euphoton® EN 105 oder
Eumatron Euphoton® EN 600 NT

Verfahren

0,5 - 5 ml venöses Blut werden in einer rotierenden Einmal-Rundküvette aus Quarzglas 5 Minuten mit UV-C-Licht behandelt und i.m. appliziert. Alle blutführendenTeile sind Einmal-Artikel. Die Übertragung von Infektionen ist damit ausgeschlossen.

Grundlagen der Wirkungsweise

Die Therapie mit UV-Licht-aktiviertem Eigenblut ist eine Reiz- und Umstimmungstherapie. Durch die UV-Licht-Behandlung entsteht zusätzlich zur Wirkung der klassischen Eigenbluttherapie ein unspezifischer "Reiz" durch photochemisch veränderte, körpereigene Eiweißstoffe.

Die Eigenbluttherapie bewirkt eine Steigerung der natürlichen Abwehrkräfte bzw. eine Verbesserung der Selbstheilungsfähigkeit des Organismus durch Einwirkung auf dessen Regulations- systeme. Die Veränderung der Reaktionslage erfolgt sowohl auf humoralem Weg als auch über das vegetative Nervensystem.

Mit Eigenblut behandelte Patienten sprechen in der Regel besser auf Medikamente an, so daß vor allem Medikamente mit Nebenwirkungen in der Dosis ggf. reduziert werden können.

Nebenwirkungen

  • gelegentliche Lokalreaktion in Form einer Rötung an der Injektionsstelle
  • zu Beginn der Therapie kann eine Verschlimmerung der Beschwerden auftreten (Erstverschlimmerung)
  • bei vereinzelten Patienten treten verstärkte Müdigkeit und leichte Temperaturerhöhung auf

Indikationen

  • Allergien
  • entzündliche-degenerative Erkrankungen 
  • Infekt-Abwehrschwäche
  • akute Infektionen
  • Wundheilungsstörungen
  • chron. Infektionen und Herderkrankungen
  • Erschöpfungszustände und vegetative Dystonie
  • akute Entzündungen
  • onkologische Begleittherapie
  • chron. rezidivierende entzündliche Erkrankungen
  • Prophylaxe (Pflege von Gesundheit und Vitalität)

Kontraindikationen

  • aktive tuberkulöse Prozesse
  • schwere kachektische Zustände
  • bestehende Thrombophlebitis

Praktische Durchführung

Mit einer 5- oder 10-ml-Einmal-Spritze werden 0,5 - 5 ml venöses Blut entnommen und mit Natriumzitrat ungerinnbar gemacht. Die Spritze wird auf die UVE-Küvette aufgesetzt, das Blut in die Küvette gespritzt und die Küvette mit aufgesetzter Spritze in den UVE-Bestrahlungsschacht des Euphoton® Gerätes geschoben.

Nach einer Behandlungszeit von 5 Minuten (bei drehender Küvette) wird das behandelte Blut wieder in die Spritze aufgezogen und i.m. appliziert.

Zusätzliche Sauerstoff-Aufschäumung:
Hierzu wird die Spritze über den Bakterienfilter mit Sauerstoff gefüllt, der Spritzenkolben auf die 5-ml-Marke vorgeschoben und anschließend 0,5 - 5 ml venöses Blut entnommen.

Nach der Blutentnahme wird durch Schütteln der Spritze der Sauerstoff mit dem Blut vermischt und erst jetzt das mit Sauerstoff angereicherte Blut zum Behandeln in die UVE-Küvette gespritzt.

Zusätzliche Medikamente:
Zuerst das Medikament und dann das behandelte Eigenblut in die Spritze aufziehen und anschließend i.m. applizieren.

Dosis und Behandlungsintervalle

  • Die Anzahl der Sitzungen je Serie beträgt 6-10. In den ersten 3 Wochen werden je zwei Sitzungen und danach wöchentlich 1 Sitzung durchgeführt.
  • Die Intervalle der Auffrischungssitzungen sind individuell zu bestimmen.
  • Allgemein ist eine Auffrischungssitzung alle 4 Wochen empfehlenswert.

Literatur

Eigenbluttherapie, H. Krebs

Liquidationsempfehlung

analog GOÄ 284 und 567 = EUR 14,80   zuzüglich Materialkosten (EUR 3,28)

Testen Sie die apparative Ausrüstung 30 Tage in Ihrer Praxis mit vollem Rückgaberecht.

Bitte hier Ihr Test-Angebot anfordern